Pferdetraining und Horsemanship

Die Altkalifornische Vaquero Reitweise hat eine lange Tradition und entstand im frühen Kalifornien. Es vereint die Altklassische Reitweise der Spanischen Eroberer Amerikas und den wertschätzenden Umgang der Amerikanischen Ureinwohner mit der Natur und Tieren. So entwickelte sich eine gefühlvolle Arbeitsreitweise, in dem eine Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd und ein respektvolles Miteinander im Vordergrund steht.

 

Diese Reitweise vereint zwei Teile: Einerseits das traditionelle Equipment (Hackamore, Two –Rein, Spade bit) und die Ausbildungsmethode dahinter. Gemeint ist damit die Ausbildung eines Pferdes von der Hackamore, über Two-Rein bis hin ins Spade Bit „jaquima a freno“. Andererseit der Umgang mit dem Pferd, während dieser Ausbildung: „Balance, Signal und Softness Approach“. Lead by example „führen über Vorbild sein“ bedeutet: Wenn wir Geschmeidigkeit, Feinfühligkeit und Balance in einem Pferd wünschen, müssen auch wir Geschmeidigkeit, Feinfühligkeit und Balance beweisen. Anstatt das Pferd mit Druck von etwas Negativem fortzubewegen und dann als Belohnung in Ruhe zu lassen, möchten wir dem Pferd einen Komfortplatz, einen guten Platz zum Sein bieten. So dass das Pferd dieses „Gute“ sucht und bleiben möchte und nicht von etwas Negativen weicht. Gar keine einfache Sache für uns immer wollenden Menschen. ☺

 

Bringen Sie Ihr Pferd bei uns in Profi-Beritt. Das Angebot von Saanenreiter ist sehr vielfältig ausgelegt und bietet Ihnen ein breites Spektrum an Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit dem Reitzentrum Gstaad. Angefangen bei einer soliden Grundausbildung Ihrer Jungpferde oder  bei der Schulung und Weiterbildung Ihrer Pferde, stehe ich  Ihnen mit kompetentem Fachwissen zur Verfügung.

Unser Angebot

  • Bodenarbeit (Horsemanship)
  • Ausbildung von Jungpferden
  • Fachspezifisches Westerntraining 
  • Fachspezifisches Training in der Altkalifornischen Reitweise
  • Grundausbildung und Weiterentwicklung der Pferde
  • Korrektur von Problempferden
  • Verladetraining
  • Geländetraining 
  • Reitunterricht in der Reithalle Gstaad
  • Intensiv-Reittage und Wochen

In der Ausbildungsskala des Westernreitens  ist die absolute Durchlässigkeit des Pferdes das Endziel der Ausbildung. Das Westernpferd soll ein selbstständiger Mitarbeiter des Reiters sein, welches mit minimalen Hilfen auskommt und trotzdem jederzeit das umsetzt, was der Reiter von ihm verlangt.

 

Wie die meisten Arbeitsreitweisen ist auch das Westernreiten eine Signalreitweise. Das bedeutet, dass der Reiter dem Pferd nur dann eine Hilfe gibt, wenn es etwas ändern soll. Die Hilfe zum Gangartenwechsel wird zum Beispiel nur einmal gegeben und das Pferd hat die Aufgabe, die neue Gangart beizubehalten, bis es eine andere Hilfe bekommt. Diese Art der Hilfengebung ermöglicht es dem Reiter sich auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren und nicht nur mit dem Reiten selber beschäftigt zu sein. Die Hilfen werden dabei immer in Form von Impulsen gegeben. Eine am Pferd liegende Wade oder eine konstante Anlehnung am Gebiss wie sie in der klassischen Dressur erwünscht sind, sind im Westernreiten also nicht gerne gesehen.

 

Eine wichtige Regel in der Hilfengebung im Westernreiter lautet: Hilfen sollten so fein wie möglich gegeben werden. Diese feinen Hilfen werden erst möglich, wenn der Reiter sein Pferd nicht stört, es nicht behindert und nicht irritiert. Für die Umsetzung dieser drei Punkte und damit die feine Hilfengebung braucht der Reiter eine gute Balance und ein gutes Rhythmusgefühl sowie ein hohes Maß an Horsemanship. 

 

Arbeitsreitweisen zeichen sich dadurch aus, dass grundsätzlich mit einer Hand geritten werden können muss. So haben die Reiter eine Hand frei, mit der sie der eigentlichen Arbeit nachgehen können. Auch im Westernreiten liegt ein Fokus der Hilfengebung darauf das einhändige Reiten, genannt Neck Reining, zu erlernen. 

 

Mein Training ist auf die jeweiligen Fähigkeiten von Reiter und Pferd abgestimmt. Ziel meiner Arbeit ist, Pferd und Reiter zu einem harmonischen Team zusammen zu führen und sie in ihrer weiteren Entwicklung zu begleiten. 

 

(Quelle: WE Horse, FN, EWU)


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